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Der Banditendoktor
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Der Banditendoktor ist ein deutscher Fernseh-Kriminalfilm nach der gleichnamigen ErzΓ€hlung von B. Traven.
Contents
β’ Handlung
β’ Produktion
β’ Rezeption
β’ Weblinks
β’ Einzelnachweise
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Handlung
In einer Kneipe im SΓΌden der USA, nahe der mexikanischen Grenze: Ein etwas heruntergekommener, whiskytrinkender Mann erzΓ€hlt einem anderen Gast von seinem Leben in Mexiko. Dort ging er vor vier Jahren hin, um billiges Land zu kaufen und eine Baumwollfarm aufzubauen. Doch durch einen SchΓ€dling ging die Baumwolle ein und er verarmte. Eines Nachts steht Pedro vor seiner TΓΌr, der Kopf einer Verbrecherbande. Pedros Sohn sei krank und der Mann solle ihn behandeln. Da Pedros Handlanger Felipe und JosΓ© ihn mit Gewehren bedrohen, muss er mitgehen, obwohl er kein Arzt ist und nur wenige medizinische Kenntnisse hat. Bei Pedros Haus angekommen, trifft er dort auf dessen Frau Felicia, den Sohn Beppo und Luisa β eine junge Frau, die anscheinend den kranken jungen Mann liebt und um sein Leben fΓΌrchtet.
ZunΓ€chst will niemand dem Fremdem mitteilen, was dem Kranken fehlt, doch dann entdeckt er eine Schusswunde im Oberschenkel. Da er kein Blut sehen kann, betΓ€ubt er seine Angst mit Schnaps, dann reinigt und verbindet er dem Kranken die Wunde. Er will kein Geld fΓΌr die Behandlung annehmen, aber Luisa versorgt ihn mit Lebensmitteln. Am nΓ€chsten Morgen wird der Mann wieder von Pedro besucht: Er teilt ihm mit, dass es dem Neffen schon viel besser geht und er inzwischen mit den anderen weitergeritten ist. Nun soll der Mann, gegen Bezahlung, Felipe und JosΓ© das Schreiben beibringen. Er willigt ein und spart das Geld fΓΌr seine RΓΌckreise in die USA.
Inzwischen verbreitet sich das GerΓΌcht ΓΌber einen amerikanischen βBanditendoktorβ im Land. Als der Mann genug Geld zusammenbekommen hat, macht er sich auf den Weg. An einem Bahnhof trifft er zufΓ€llig auf den Polizeichef des Bezirks, der ihm von der Fahndung nach dem Banditendoktor erzΓ€hlt, ohne in dem Mann eben diesen zu erkennen. So erfΓ€hrt er, dass die Banditen ihre neuerworbenen Schreibkenntnisse nur fΓΌr Droh- und Erpresserbriefe verwenden. Dann tauchen Beppo und Felipe auf, um dem Mann ein Paket zu bringen: Medikamente, die Pedro ihm als Ersatz fΓΌr die bei der Behandlung des Kranken verbrauchten versprochen hatte. Durch die PaketΓΌbergabe wird der Mann beinahe als Banditendoktor enttarnt, doch dann trifft der Zug ein, und er kann unbehelligt Mexiko verlassen. In der Kneipe tauscht er das Paket bei dem Gast, der sich seine Geschichte angehΓΆrt hat, gegen eine Flasche Whisky ein.
Produktion
Der Film ist eine Produktion des SΓΌdwestfunk und wurde am 19. November 1957 im ersten Programm ausgestrahlt. 2011 erschien er bei Pidax auf DVD.
Rezeption
βspannender Abenteuer-Kriminalfilm mit hervorragender Besetzungβ
β
Kurzrezension von
Kino.de
βgut gespielt, mit sicher gesetzten Spannungsmomenten und sparsamem Humor, aber in der Handlung doch etwas magerβ
β
Gong
50/1957
βLeider gerieten ihm [Peter A. Horn] Stoff und Tempo der Story vom Arzt wider Willen so whisky-schwer und schleppend, dass die KΓΌrze des Spiels auch sein grΓΆΓter Vorzug wurde.β
β
HΓΆren und Sehen
51/1957
Weblinks
Einzelnachweise